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Team Derscheid
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Die VLN Langstreckenmeisterschaft 2016 im Rundstreckenrennsport auf dem Nürburgring hat begonnen.

Unser MSC Mitglied Michael Flehmer fährt auch dieses Jahr im Team "Derscheid Motorsport" mit.

Zeitungsbericht 1.VLN Lauf


Rennbericht GLP4 11.07.2015

Stego-Racing-Team

Der vierte Lauf zum Pokalwettbewerb Gleichmäßigkeitsprüfung auf der Nürburgring Nordschleife war für uns alles andere als ein „normaler“ Lauf. Zum einem waren wir als Mitglieder der ausrichtenden Vereine selber in der Organisation und Umsetzung verwickelt, zum anderen lief auch auf der Strecke nichts wie bisher.

Anders als bisher reisten wir schon am Freitag an und konnten sowohl Papier- wie auch die technische Abnahme schnell abhaken. Am Samstagmorgen ging es für uns bei strahlendem Sonnenschein in der Eifel pünktlich auf die Strecke, endlich konnten wir mal wieder die Semi-Slicks auskosten. Einziger Nachteil dieses hochsommerlichen Eifelwetters war Temperatur im Auto, die mit der Zeit stark anstieg.

Der erste Durchlauf dieser Veranstaltung schien nicht gut für uns auszugehen:
Nach einer ruhigen Einführungsrunde hatten wir leider das Pech, mit 3 Fahrzeugen parallel auf Start/Ziel und somit auf der Zeitschleife unsere Setzrunde zu beenden. Es war erforderlich, von unserem gewohnten Fahrweg abzuweichen und einen alternativen Weg zwischen zwei anderen Teams zu finden. Dies führte dazu, dass unsere erste Setzzeit sehr schwer reproduzierbar war. Ein Lob hierfür aber an die beiden anderen Teams, mit denen wir zeitgleich die Zeitnahme passierten, es wurde sehr eng aber auch sehr fair miteinander umgegangen und niemand versuchte den anderen zu behindern. In den drei folgenden Bestätigungsrunden zeigte sich großes Potential in unserem Zeitnehmer Max, der trotz abgeändertem Fahrweg hervorragende Anweisungen erteilte, sodass wir mit 1.1 / 0.6 / 0.4 Strafpunkten für diesen Durchgang sehr zufrieden sein konnten.

Der zweite Durchlauf sollte nach unserem Plan nun wie gewohnt ablaufen, doch dazu kam es nicht. Bei dem Versuch vom 4ten in den 5ten Gang zu wechseln drehte unser Golf lautstark hoch und schaltete in den 3ten Gang runter. Nun kann man meinen, Michael als Fahrer hätte sich verschaltet doch nach mehrmaligem probieren und dem Ergebnis, dass auch der 2te Gang nicht mehr einzulegen war, stellte es sich heraus, dass etwas am Getriebe nicht in Ordnung gewesen sein konnte. Uns wurde schlagartig bewusst, dass wir wahrscheinlich auch keinen 1ten Gang mehr zur Verfügung hatten, also nicht mehr anfahren konnten. Die anvisierte Tankpause um unserem Golf einige Liter Treibstoff zu gönnen viel also aus, ebenso mussten wir uns vollkommen umstellen da wir nicht wie gewohnt in der Wartezone anhalten konnten. Glücklicherweise befanden wir uns in der Auslaufrunde des 1. Turns und hatten eine ganze Runde Zeit, uns eine angepasste Taktik zu überlegen.

Für die zweite Hälfte der Veranstaltung war unser Ziel also, die Veranstaltung zu beenden. Wir versuchten die gesamte Nordschleife relativ konstant zu fahren um am Ende reproduzierbare Zeiten zu kreieren. Als weitere Schwierigkeit zeigte sich, dass aufgrund der ungewohnten hohen Drehzahl unsere Motortemperatur anstieg und wir deshalb die Heizung als Kühleinrichtung für den Motor nutzen mussten. Damit wurde es im Auto extrem heiß. Als weiteres Problem stellte sich die fehlende Spritzuführung in der Tankpause heraus, da unser Tankinhalt sich rasch dem Ende neigte. Jetzt war ruhiges und konstantes Fahren angesagt. Um diese Umstände zu kompensieren machte sich Maxunermüdlich Notizen, schrieb Zwischenzeiten auf und gab Kommandos, sodass wir am Ende mit 0.7 / 2.6 / 3.5 Strafpunkten sehr zufrieden sein konnten.

In Summe konnten wir mit 8.9 Strafpunkten einen für diese Verhältnisse hervorragenden 15. Gesamtplatz von 150 gestarteten Teams herausfahren. Der Schaden am Golf hält sich mit einem ausgebrochenen Schaltarm ebenfalls in Grenzen und wird bis zur nächsten GLP am 15.08.2015 repariert. So konnten wir die Veranstaltung doch zu einem gelungenen Ende bringen und konnten uns nun auf Platz 10 in der Jahreswertung der GLP wiederfinden.

Abschließend möchten wir uns herzlich bei unseren Sponsoren, der Firma Castrol, dem Sportwagenservice Büchel, sowie Foliendesign Büchel&Schneider bedanken, sowie allen Sportwagen neben und allem Teams auf der Strecke für den fairen Umgang. Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung

Mit motorsportlichen Grüßen

Das Stego-Racing-Team #28

Max Jung & Michael Neufeld


Rennbericht GLP1 21.03.2015

Stego-Racing-Team

Die Motorsport-Saison startete für uns früh im Jahr mit dem am letzten Samstag stattfindenden ersten Lauf zur Gleichmäßigkeitsprüfung auf der Nürburgring-Nordschleife. Als Team unverändert starteten Max Jung & Michael Neufeld mit dem Ziel, den hervorragenden 12. Gesamtplatz der letztjährigen Gesamtwertung noch einmal zu verbessern in die neue Saison. Der erneut eingesetzte Golf 2 GTI wurde über den Winter gewartet und entsprechend dem geänderten Reglement mit einem Feuerlöscher ausgestattet. So war man am Freitag startklar um am frühen Samstagmorgen in die Eifel aufzubrechen und die neue Saison zu beginnen.

In der Eifel erwarteten uns Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und sich absetzender Nebel. Nach einer ausführlichen Fahrerbesprechung starteten wir gegen 08:30 Uhr in unseren ersten Lauf und mussten uns von Beginn an auf wechselhafte Streckenverhältnisse einstellen. Neben einer teilweise nassen Strecke war der stellenweise dichte Nebel eine Herausforderung. Die Bedingungen auf der Strecke veränderten sich von Runde zu Runde, sodass jederzeit eine hohe Konzentration gefordert war. Leider führten diese Bedingungen zu einer ungewohnt hohen Anzahl an Ausfällen, wir hoffen niemand hat sich verletzt und bedanken uns für die hervorragende Arbeit der Streckenposten bei solch widrigen Umständen.

Der erste Teil der Veranstaltung verlief für uns etwas unglücklich: Am Ende unserer Setzrunde mussten wir uns mit einem weiteren Teilnehmer auf unserer Fahrlinie arrangieren. Hierbei mussten beide Fahrer jeweils ihre Linie verlassen um dem anderen zu überholen, was eine kaum zu reproduzierende Setzrunde zur Folge hatte. Bedanken möchten wir uns für den sehr engen, jedoch durchweg fairen Kampf untereinander und hoffen, dass dies künftig nicht erneut passieren wird. Mit einer Fahrzeit von 14:37, 34 Minuten schlossen wir unsere Setzrunde ab. In den darauf folgenden drei Bestätigungsrunden versuchten wir, diese Zeit zu reproduzieren, was uns mit 9.5, 2.5 und 3.3 Strafpunkten jedoch nur ungenügend gelang.

Nach einem kurzen Tankstopp ging es wieder auf die zunehmend nebligere Strecke. Hier muss ein großes Lob an die Damen und Herren aus der Rennleitung ausgesprochen werden, die die stark eingenebelten Streckenabschnitte unter Gelb setzten und so einen Abbruch der Veranstaltung verhindern konnten. Vielen Dank, dass wir diesen Lauf zu Ende fahren durften.

Den zweiten Teil der Veranstaltung setzten wir deshalb eine Zeit von 15:07,32 Minuten und schafften uns damit 30 Sekunden mehr Puffer. Die folgenden drei Bestätigungsrunden schlossen wir mit 3.7, 1.6 und 1.2 Strafpunkten ab. Abschließend sprang mit insgesamt 21.8 Strafpunkten der 31 Platz von 126 gestarteten Teilnehmern heraus. Für den nächsten Lauf am 11.04.2015 möchten wir uns weiter steigern und an die Erfolge aus dem letzten Jahr anknüpfen.

Wir möchten uns abschließend bei unseren Sponsoren, der Firma Castrol, dem Sportwagenservice Büchel, sowie Foliendesign Büchel & Schneider ganz herzlich bedanken und freuen uns auf diese neue, spannende Saison.

Das Stego-Racing-Team #28


H E R Z L I C H E N 

G L Ü C K W U N S C H

an Michael Flehmer (MSC Heiligenhaus) und

Rolf Derscheid (MSC Wahlscheid) zu ihrem

1. Platz in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring


Es ist vollbracht! Nach einer perfekten Saison 2014 hat das Privat-Team Derscheid Motorsport die Langstreckenmeisterschaft Nürburgring für sich entscheiden können.
Die Freude war grenzenlos.

 

VLN9: Am Ziel aller Träume

Team Derscheid ist Meister der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2014

VON GÜNTHER WOLFF

Zehn Läufe der VLN Langstreckenmeisterschaft sollten 2014 stattfinden. Ein Lauf musste wegen Nebel komplett abgesagt werden - blieben neun Veranstaltungen mit mehr als 200 Teams und über 800 Fahrern.

  

Das kleine private „Garagenteam“ um Teamchef Rolf Derscheid trat bei diesen neun Läufen an und erreichte acht !!!! Klassensiege und einen zweiten Platz in der Klasse. Diese Konstanz, die fehlerfreie und unfallfreie Fahrt von Teamchef Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath) und nicht zuletzt die immer brillant arbeitende Boxencrew waren der Schlüssel zum Sieg. Seit 12 Jahren nimmt das Team um Rolf Derscheid nun schon an der Langstreckenmeisterschaft teil, angefangen auf einem 100 PS Suzuki Swift. In der Endabrechnung befand man sich immer unter den besten 10 Teams, im Jahr 2009 war man sogar schon einmal Vizemeister, nur wenige Punkte fehlten zum ganz großen Erfolg. Im Jahr 2013 gewann das Team die Jahreswertung in der Produktionswagenklasse. Diese Wertung ging in diesem Jahr neben dem Sieg der Klasse V4 auch wieder an das Team aus dem bergischen Much  – nach dem Sieg der Meisterschaft schon fast Nebensache.

Nachdem der Lauf 8 der Langstreckenmeisterschaft durch Nebel komplett abgesagt werden musste, wurde der Endlauf, nachdem beim Training noch freie Sicht herrschte, bei widrigen Sichtverhältnissen gestartet. Bedingt durch etliche Gelbphasen während des Zeittrainings war keine bessere Startposition als Rang drei möglich – bekannter weise dauert das Rennen jedoch vier Stunden und die dritte Startposition in der Klasse sollte somit kein Problem bedeuten. Doch schon nach zwei gefahrenen Runden hatten sich die Sichtverhältnisse derart verschlechtert das sich die Rennleitung gezwungen sah das Rennen aus Sicherheitsgründen mit der roten Flagge zu beenden. Nach einer Pause von 2 Stunden hatten sich die Sichtverhältnisse soweit gebessert das das Rennen komplett neu gestartet werden konnte. Wie immer übernahm Michael Flehmer die Startphase,

  

wie immer hielt er sich routiniert aus den anfänglichen Rangeleien auf der Strecke heraus und wechselte sich mit den direkten Klassenkonkurrenten in den Positionen laufend ab. Später übernahm Rolf Derscheid selbst das Fahrzeug und er wollte es dann doch wissen – die schon vor Rennbeginn feststehende Meisterschaft sollte mit einem weiteren Klassensieg gekrönt werden. Ihm gelang es sich durch immer schnellere Rundenzeiten von den Klassenkonkurrenten abzusetzen. Diese Art der Fortbewegung hatte aber zur Folge dass die Reifen immer mehr abbauten und sicherheitshalber ein weiterer Boxenstopp mit Reifenwechsel notwendig wurde. Kurz vor Rennende wurden dann nochmals von der, wie immer perfekt arbeitenden Boxencrew, die Reifen gewechselt und der schnelle BMW 325i für die letzten Runden auf die Strecke geschickt. Mit einem Vorsprung von über 1:30 min auf den Klassenzweiten überquerte Derscheid dann das Ziel – am Ziel aller Träume !

„Diese Saison war einfach fantastisch. Michael und ich haben uns aus allen Rangeleien auf der Strecke herausgehalten, sind immer am Rande des Möglichen unterwegs gewesen. Mein Dank geht an Michael und an meine Boxenmannschaft. Ohne diese Truppe welche immer perfekt gearbeitet hat wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Nur als Team sind wir stark.“ so ein überglücklicher Rolf Derscheid.

 

VLN7: Trotz falscher Strategie Tabellenführung verteidigt

Von Rolf Derscheid

Beim 7. Lauf zu Europas größter und populärster Breitensportrennserie, der VLN Langstreckenmeisterschaft stand mit dem 6h Rennen der Saisonhöhepunkt vor der Tür.  Mehr als 193 Teilnehmer waren in der vorläufigen Teilnehmerliste zu finden. Neben Profis wie den WTCC Fahrern Gabriele Tarquini und Tiago Monteiro  gingen auch wieder zahlreiche ambitionierte Hobbypiloten an den Start.
 

Mit dabei auch das erfolgreiche Team Derscheid aus dem bergischen Much mit Ihrem schnellen BMW 325i E 90. Ziel der beiden Piloten, Rolf Derscheid und Michael Flehmer,  war es eine möglichst hohe Punkteausbeute für den Kampf um die Gesamtmeisterschaft aus dem Rennen mitzunehmen.  Am Freitag vor dem Rennen wurde noch ein letzter Funktionscheck durchgeführt. Das Team rund um Andrea und Rolf Derscheid war nach den Fahrten positiv gestimmt.
 

Am Samstag ging Michael dann wie gewohnt auf die Strecke und konnte bereits in seiner 2.Trainingsrunde mit 9:59 Minuten einen ersten Merker setzen. Rolf nahm das Training auf und toppte um wenige Hundertstel die Flehmerzeit. Das zeigt wie harmonisch und identisch beide Fahrer mit dem Auto und der Strecke vertraut sind.   Diese Zeit sicherte dem Team die Pole Position in der Klasse.
 

Nach einem Check rollte das Auto in die mit 169 Fahrzeugen besetzte Startaufstellung.  Michael fuhr wie immer den Start. Freddy Lienhard auf dem Sorg BMW erwischte einen super Start und so bildeten er und unser Auto einen D-Zug der sich auch schnell von den Verfolgern absetzen konnte. Als dann der Sorg BMW bei einem Überholvorgang von einem übermotivierten  ASTON Martin Fahrer touchiert wurde, hatte Michael freie Fahrt. 
 

In der Zeit drehte er mit 9:51:452 Minuten die schnellste Rennrunde in der Klasse, was uns den Gewinn der AVD -Speedlap für die schnellste Rennrunde in der Klasse einbrachte.
 

Der Vorsprung auf den 2. Platzierten wurde konstant größer


Foto: BR-FOTO
.

Das Unheil erschien dann in Form von dunklen Regenwolken. Wir entschieden uns weiterhin auf Trockenreifen zu bleiben, da wir nur einen partiellen Regenschauer erwarteten. Eine fatale Fehlschätzung unsererseits.
 

Unser Konkurrent traf die richtige Entscheidung und kam an die Box um Regenräder zu holen. Allein in dieser Runde büßten wir 4 Minuten ein, da die profillosen Slicks nur Wasserski auf der Nordschleife zuließen. Als Michael dann in die Box kam hatte der Regen aufgehört und der Schauer war vorüber. Wir zogen Michael Intermediates auf, da wir auf abtrocknende Bedingungen hofften, was nach 3 Runden auch eintraf. Michael konnte auf den Konkurrenten wieder Boden gewinnen.
 

Doch dann kam der nächste Schlag. Wieder ergoss sich ein heftiger Schauer über den Ring. Michael kam an die Box und wir wechselten auch auf Regenräder.
 

Rolf übernahm das Steuer. Das am Auto eingestellte Trockensetup harmonierte nicht mit den Regenrädern, so dass wir keinen Boden gutmachen konnten. Nach 6 Runden war die Fahrspur wieder trocken und Rolf holte sich wieder Slicks. Wir hatten durch die Stopps den Rückstand auf 2 Minuten verkürzt und konnten dem Unger BMW auch Sekunden abnehmen.
 

Als sich dann kurz vor Schluss der Himmel noch mal öffnete war Rolf gezwungen wieder auf Regenräder zu wechseln. Die letzte Runde mit Regenräder war dann auch ein Ritt auf der Rasierklinge, was ein Highspeeddreher im Bereich Tiergarten, als der BMW urplötzlich aufschwamm, belegte.
 

Mit viel Glück verhinderte Rolf einen heftigen Einschlag und konnte als 2. mit mehr als 3
Minuten Rückstand den 2. Platz in der Klasse für das Team Derscheid verbuchen.
 

Mit dem 2. Platz konnte die Tabellenführung weiter ausgebaut werden, da die direkten
Verfolger mehr Pech als das Team Derscheid hatten.
 

Mit dem 2. Platz in der Klasse, der schnellsten Rennrunde in der Klasse, und damit dem Gewinn der AVD Speedlap, dem 43.Platz im Gesamt bei 169 Teilnehmer mit einem der leistungsschwächsten Autos im Feld und dem Ausbau der Tabellenführung können wir sehr zufrieden sein. Ein großes Lob geht an die Jungs von Mathias Unger die alles richtig gemacht haben und am Wochenende verdient die Klasse gewonnen haben. Wir müssen jetzt schauen warum uns der Speed bei nassen Bedingungen fehlt, so ein nachdenklicher Teamchef.
 

Das Team Derscheid wird alles daransetzen, das zum achten Lauf, dem 46. ADAC Barbarossapreis am 13.09.2014 das Problem gefunden und ausgemerzt ist.
 

Das Rennen des MSC Sinzig führt wieder über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

 

VLN3: Clevere Strategie beschert 3 Klassensieg

Dritter Klassensieg von Team Derscheid Motorsport
beim 56. ADAC ACAS H&R Cup

Von Günther Wolff

Nürburgring/Much – Ein Starterfeld mit über 200 Fahrzeugen beim 3. Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft zeugten davon dass viele Teams diesen Lauf schon als Vorbereitung zum diesjährigen 24h-Rennen nutzen wollten. So war es auch nicht verwunderlich dass neben den „alten Bekannten“ auch viele Teams aus dem benachbarten Ausland die Möglichkeit nutzten um Erfahrung in der „Grünen Hölle“ zu sammeln. Zu den Bekannten zählt auch das Team „Derscheid Motorsport“ aus dem bergischen Much welches als Tabellenführer der Serie anreiste. Der in der Klasse V4 startende BMW 325i war von den Mechanikern wie immer hervorragend vorbereitet und so konnte das Training dann begonnen werden. Doch wie schon bei den zwei vorhergegangenen Läufen ließen die vielen Unfälle keine schnelle Zeit zu. Nachdem die zahlreichen Unfallstellen geräumt waren erwischte  Michael Flehmer/Overath eine halbwegs freie Runde in welcher er den schnellen BMW 325i mit einer Zeit von 9:55 min auf die Poleposition der mit 12 Fahrzeugen besetzten Klasse V4 setzte. Rolf Derscheid /Much fuhr nur noch seine Pflichtrunde in welcher er neue Reifen anfuhr um dann das Fahrzeug zum letzten Check an die Mechaniker Crew zu übergeben.

 

Team Derscheid BMW in rasanter Fahrt im Bereich Schwalbenschwanz
Foto: Wolff-Sportpress

Wie immer übernahm Michael Flehmer den Start und konnte sich mit seiner Routine  unter Nutzung der Windschatten der schnelleren Fahrzeuge vor Ihm, schnell von den drei Startreihen hinter Ihm platzierten, eigentlichen Klassenkonkurrenz absetzen. Das Fahrzeug lief ohne Probleme, nur, bedingt durch viele Unfallstellen in welchen nur maximal 60 Stundenkilometer gefahren werden durfte, kam kein richtiger Fahrfluss zustande. Nach 8 Runden kam das Fahrzeug zum planmäßigen Boxenstopp herein und nachdem das Fahrzeug aufgetankt war ging Flehmer wieder raus auf die Strecke. Die Boxencrew hatte wie immer professionell und schnell gearbeitet und damit den Vorsprung zur Konkurrenz nochmals vergrößert. Doch dann kam nochmals Hektik auf, ein Funkspruch erreichte die Box. Flehmer hatte sich im Bereich „Brünnchen“ etwas in den Reifen gefahren, konnte das Fahrzeug aber abfangen und in Schleichfahrt zur Box zurückkehren. Schnell wurde ein Ersatzrad bereitgelegt und Rolf Derscheid machte sich für einen Fahrerwechsel bereit. Nachdem sichergestellt war dass das Fahrzeug durch den schlagenden Reifen keinen Schaden genommen hatte und voll getankt war nahm Rolf Derscheid nun nur noch auf Platz 5 liegend die Verfolgung auf. Es waren noch über 1,5 Stunden zu fahren und die Konkurrenten mussten ja auch noch zum Tankstopp die Box aufsuchen. Der Unterschied war nur, diese Fahrzeuge mussten noch einmal komplett aufgetankt werden, der Derscheid-BMW musste nur noch Treibstoff für die letzten Runden nachtanken. Durch die Erfahrung und die Cleverness des Teams wurde hierfür ein Zeitpunkt gesucht wo keines der anderen Teams den Tankvorgang behindern konnte.

Mit 25 Sekunden Vorsprung konnte Derscheid die Spitze der Klasse behalten und somit den nun schon dritten Klassensieg mit nach Hause nehmen. 

Der nächste Aufschlag ist in 3 Wochen und wir freuen uns auch dann wieder unseren BMW an den Start zu bringen.

 

VLN2: Der Sieger steht erst am Ende fest

Der zweite Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wird durch Rennabbruch zum Langstreckenrennen light

Von Günther Wolff

Nürburgring/Wahlscheid – Bei schönstem Sonnenschein konnte das Zeittraining zum 39. DMV 4-Stunden-Rennen pünktlich begonnen werden. Ohne große Unterbrechungen stand dann um 10.00 Uhr der Polesetter der Veranstaltung fest. Die besten Startpositionen teilten sich mit einem Mercedes-Benz SLS AMG GT3, einem Porsche 911 GT3 RSR, einem BMW Z4 GT3 und  einem Ford GT3 gleich vier Hersteller.
Weiter hinten konnte sich das Team  „Derscheid Motorsport“ mit Rolf Derscheid und Michael Flehmer auf Ihrem schnellen BMW 325i über die beste Startposition in der Klasse V4 freuen.
Nicht ganz so gut erging es Alexander und Wolfgang Kudrass und Martin Tschornia auf dem von Leutheuser Racing&Events eingesetzten Toyota GT 86. Beim Freitagstraining hatte man versucht das Fahrwerk besser abzustimmen. Als das Zeittraining beendet wurde hatte man nur den vierten Rang in der Cup 4 Klasse erreicht, die Änderungen hatten nicht den erhofften Erfolg gebracht. Den Start des Rennens übernahm Martin Tschornia welcher aber dann schnell bis auf Rang sechs durchgereicht wurde.
Michael Flehmer, wie immer der Startfahrer im Team Derscheid, zeigte dann vom Start weg der Klassenkonkurrenz dass der BMW 325i mit der Startnummer 475 geschlagen werden muss um die Klasse V4 zu gewinnen. Bereits nach 4 Runden hatte er einen Vorsprung von 21 Sekunden auf den Klassenzweiten herausgefahren. Dieser Vorsprung sollte am Ende noch wichtig werden. Flehmer hatte gerade die Runde 5 begonnen als an der Box die Meldung „Rennabbruch“ kam. Im Bereich „Pflanzgarten 2“ waren zwei Fahrzeuge an der nicht einzusehenden Sprungkuppe aneinander geraten und verunfallt. Resultat: 2 Fahrzeuge mit Totalschaden, 80m zerstörte Leitplanken aber Gott sei Dank kein Personenschaden. Alle Fahrzeuge auf der Strecke wurden an die Boxen gerufen, konnten überprüft bzw. Fehler beseitigt werden, bevor dann gegen 16.00 Uhr ein Neustart erfolgte. Alle Fahrzeuge nahmen in der Reihenfolge der vierten Runde das Rennen erneut auf.

  

Foto: Wolff-Sportpress  

Alexander Kudrass saß nun am Steuer des Cup Toyota GT 86. Nachdem in der Reparaturpause die Fahrwerksabstimmung geändert wurde, gelang es Ihm bis auf Rang eins der Cup-Wertung vorzufahren. Normalerweise müssen alle auf dem Fahrzeug gemeldeten Fahrer während der Renndauer zumindest einmal das Fahrzeug bewegen. Die Teams hatten sich darauf bezüglich der Tankstopps und Reifenwechsel eingestellt. Durch den Rennabbruch bedingt wurde diese Regel dann jedoch von der Rennleitung außer Kraft gesetzt. Dadurch ergaben sich für einige Teams Vorteile, andere Teams hatten nun Nachteile. Sowohl „Leutheuser Racing&Events“ als auch das „Team Derscheid“ waren von der Regeländerung betroffen. Alexander Kudrass konnte den Toyota GT86 bis zum Rennende bewegen.
Beim Team Derscheid hatte man sich aber schon vor der Entscheidung der Rennleitung zu einem Tankstopp mit Fahrerwechsel entschieden. Die Zeit an der Box würde wieder aufgeholt werden, die Verfolgerteams in der Klasse mussten ja auch noch einen Stopp einlegen. Dieser Stopp wurde dann durch die Änderung für diese Teams jedoch sehr kurz. Die Rennleitung hatte mittlerweile auch entschieden die Renndauer zu verkürzen, die Klassengegner mussten also nur noch wenig Benzin nachtanken um über die Renndistanz zu kommen.
Am Ende überfuhr der Toyota GT86 auf Rang 1 liegend die Ziellinie in seiner Klasse.
Rolf Derscheid auf seinem BMW 325i hatte alles versucht, konnte den Vorsprung zum Führenden in der Klasse V4 jedoch nur auf 16 Sekunden verkürzen. Als Zweiter der Klasse überfuhr er die Ziellinie. Jetzt kamen die Platzierungen der Teams bei Rennabbruch zum Tragen.
Alexander Kudrass wurde am Ende, trotz grandioser Aufholjagd und Position eins, nur auf Rang drei von zehn Fahrzeugen der Cup-Klasse gewertet. Bedingt durch die schlechte Position vor Rennabbruch war eine bessere Platzierung nicht möglich.
Anders erging es Rolf Derscheid und Michael Flehmer. Durch die 21 Sekunden Vorsprung bei Rennabbruch wurde der BMW 325i mit 5 Sekunden Vorsprung als Sieger der Klasse V4 gewertet. Damit war der zweite Klassensieg unter Dach und Fach. Alexander Kudrass und seine Teamkollegen verteidigten mit Ihrem dritten Platz aber immerhin die Führung in der Toyota-Cup-Wertung.

Der dritte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 26. April 2014 statt. Der 56. ADAC ACAS H&R-Cup führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.


VLN8: Mit dem "T-Car" gelang der große Wurf 

Die Seriensieger der Klasse V4 in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) Rolf Derscheid und Michael Flehmer mussten beim letzten Lauf der Saison 2013 am vergangenen Wochenende auf den Ersatzwagen, das „T-Car“, zurückgreifen. Grund: Ein Überschlag im vorletzten Rennen hatte den Einsatzwagen nahezu irreparabel beschädigt. Aber auch diese Hürde war nicht hoch genug, um das Erfolgsduo am Siegen zu hindern: Nach vier Stunden gewannen die beiden nicht nur ihre Klasse, sondern auch die Produktionswagen-Wertung der VLN.

Nicht viel Zeit blieb dem Team Derscheid Motorsport, um sich auf das finale Rennen Ende Oktober vorzubereiten: Nach einem kapitalen Unfall im vorletzten Lauf richteten die Mechaniker unter Regie von Teamchef und Fahrer Rolf Derscheid (Much) das Ersatzauto her. Die Möglichkeit ein funktionierendes Setup zu „erfahren“, hatte das Team nicht, die Test- und Einstellfahrten beschränkten sich auf das am Freitag vorm Rennen stattfindende freie Training. Unter trockenen Bedingungen schafften es Michael Flehmer (Overath) und Rolf Derscheid, eine konkurrenzfähige Abstimmung zu ermitteln.

   
Erneut heißen die Sieger der Klasse V4 Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath). Mit dem Ersatzwagen fuhren sie der Konkurrenz auf und davon und gewannen damit auch den Produktionswagen-Cup der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). Grundstein des Erfolges waren sieben Klassensiege und ein erstklassig funktionierendes Team.

Am Renn-Samstag, im offiziellen Zeittraining, sah die Welt jedoch ganz anders aus: Regen und Wind hatte die Eifel und damit auch den Nürburgring samt Nordschleife im Griff. Nicht eine trockene Stelle bot der gut 25 Kilometer lange Traditionskurs, und der BMW 325i des Team Derscheid hatte keine „Regen-Abstimmung“. Die Mechaniker stellten das Fahrwerk anhand von „Erinnerungs-Werten“ ein und versuchten so eine gute Abstimmung zu finden. Michael Flehmer drehte die ersten, ernüchternden Runden: Mit einem schier unfahrbaren Wagen gelang es ihm nicht, über Startplatz vier hinauszufahren. Auch Teamchef Derscheid konnte die Zeit seines Kollegen nur um einen Wimpernschlag verbessern. Nach 1,5 Stunden Training blieb es beim vierten von neun Startplätzen. Die Zeit zwischen Training und Rennen nutzten die Mechaniker, um anhand der Fahreraussagen das Auto „fahrbarer“ zu machen. Bei der folgenden Reifendiskussion entschied man sich kurzfristig für Regenreifen.

Startfahrer Flehmer hatte einen Doppelstint vor sich. Direkt nach dem Start zeigte sich, dass die Mechaniker ganze Arbeit geleistet hatten: Das Auto ließ sich offenbar gut fahren, die Reifenwahl war die richtige – die Bestätigung erhielt das Team durch die Rundenzeiten. Flehmer konnte jederzeit den Speed der vor ihm fahrenden Konkurrenten halten, meldete aber schon bald eine abtrocknende Strecke. Teamchef Rolf Derscheid reagierte prompt und beorderte Flehmer in die Box. Slicks mit geschnittenem Profil wurden montiert, der Tank randlos befüllt und Flehmer konnte wieder ins Renngeschehen eingreifen. Auch die Konkurrenten hatten ihren ersten Boxenstopp hinter sich gebracht, jedoch offenbar die falsche Reifenwahl getroffen. Michael Flehmer flog förmlich um die Strecke und machte mit großen Schritten Boden gut. Nach weiteren acht Runden stand der BMW erneut in der Box: Die Mechaniker montierten nur profillose Slicks und tankten den BMW abermals randvoll. Dank geschickter Boxenstrategie, richtiger Reifenwahl und vorbildlichen Stopps lag das Team nun auf dem zweiten Rang der Klasse.  

Teamchef fährt das „Ding nach Hause“
Flehmers Rundenzeiten fielen konstant in den Keller – in Runde 13 benötigte er gerade mal 9:53 Minuten für die gut 25 Kilometer. Als der Führende der Klasse seinen Boxenstopp einlegte, konnte Flehmer die Führung übernehmen. Klug, schnell und mit viel Übersicht drehte er seine Runden, nie auf letzter Rille, aber dennoch die Klasse von der Spitze aus dirigierend ohne Platz eins zu gefährden. Nach neun Runden kam der BMW planmäßig in die Box zum Fahrerwechsel. Teamchef Rolf Derscheid fand sofort seinen Rhythmus und konnte problemlos den ersten Platz halten. Dann kam die Meldung, dass die beiden Verfolger ausgeschieden seien. Jetzt betrug der Vorsprung auf den Zweitplatzierten mehr als vier Minuten. Der Teamchef konnte es ruhig angehen, der Klassensieg war so gut wie sicher. Lediglich der Verfolger der Produktionswagen-Wertung wollte den Derscheid BMW unbedingt überholen, um sich so wichtige Punkte im Kampf um die Spitzenposition dieser Sonderwertung zu sichern. Doch Derscheid spielte seine ganze Routine aus, ließ die Konkurrenz hinter sich und fuhr das Ding sicher und gekonnt „nach Hause“.

  

Michael Flehmer (li) und Rolf Derscheid (re) lieferten in der abgelaufenen Saison der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) eine Bilderbuchleistung ab: Insgesamt sieben Klassensiege fuhren die beiden mit Unterstützung des Teams ein und sicherten sich die Krone im Produktionswagen-Cup.
Foto: Team Derscheid / privat

Das Team feierte am Ende den siebten Klassensieg 2013 und den 56. Gesamtrang von knapp 160 gestarteten Autos. Größter Triumph war jedoch der Sieg der Produktionswagen-Trophäe 2013. Mit mehr als vier Punkten Vorsprung sicherten sich Flehmer und Derscheid diese Wertung, wobei sich auch das Abschneiden in der Gesamtwertung sehen lassen kann. Mit 69,25 Punkten liegen die beiden auf Rang acht, nur 2,51 Punkte hinter den neuen Meistern Tim und Dirk Groneck. Insgesamt wurden 650 Fahrer in der diesjährigen Meisterschaft gewertet.

Rolf Derscheid richtet mit berechtigtem Stolz seinen Dank in erster Linie ans Team: „In jeder Situation haben wir gemeinschaftlich erstklassige Leistungen gezeigt. Ob beim Boxenstopp, bei der Vorbereitung oder bei der Beseitigung von technischen Fehlern. Die Jungs und Mädels haben immer hervorragend gearbeitet. Neben dem berühmten Quäntchen Glück ist das sicherlich der Schlüssel zum Erfolg. Ich bin stolz auf die ganze Crew – bevor wir an nächstes Jahr denken, wird der diesjährige Erfolg erst mal ordentlich gefeiert.“

Text: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Foto: Daniel Peter / cardoc-fotos
Stand: Oktober 2013


Rennbericht GLP7 03.10.2013

Stego-Racing-Team

Am Tag der Deutschen Einheit stand für dieses Jahr leider schon der letzte Lauf zur diesjährigen Gleichmäßigkeitsprüfung auf der Nordschleife an. Die Eifel zeigte sich von ihrer schönen Seite und begleitete unseren Lauf mit Sonnenstrahlen. Wir gingen in veränderter Team-Konstellation an den Start, Nikolas Neufeld sprang für den verhinderten Stammbeifahrer Maximilian Jung ein und feierte einen gelungenen Einstand.

Die Einführungsrunde nutzten wir als eine erste Übungsrunde, damit wir uns Zwischenzeiten setzen und den gesamten Fahrablauf vor der Zeitnahme üben zu können. Nikolas konnte sich schnell in seine neue Aufgabe einfinden, sodass wir ohne Probleme in unsere erste Setzrunde starteten. Auch in diesem Lauf hatten wir das Glück, in unserer Setzrunde ohne Verkehr vor und auf der Zeitschleife fahren zu können. In der ersten Bestätigungsrunde hatten wir leider weniger Glück, denn unsere Fahrspur war belegt und wir mussten unsere Linie ändern, jedoch gelang uns unsere beste Bestätigungsrunde für diesen Lauf mit nur 1,2 Strafpunkten. Die zwei folgenden Runden absolvierten wir mit 3,1 und 2,7 Strafpunkten.

Die Tankrunden nutzten wir, um einen Schluck Wasser zu trinken und unserem Rennfahrzeug ein paar Liter Treibstoff für die zweite Hälfte zuzuführen. Wir verzichteten wie bei allen vorhergehenden Läufen auf einen Fahrerwechsel und starteten in die zweite Hälfte.

In unserer zweiten Setzrunde fuhren wir eine Zeit von 13.51,21 Minuten und hatten noch genügend Zeitreserve für etwaige Gelbphasen auf der Strecke mit eingeplant. So konnten wir es auf der Strecke nicht ganz so wild angehen wie andere Teilnehmer. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Teilnehmern und Streckenposten bedanken, es war mal wieder eine faire, sportliche Veranstaltung und wir hoffen, die Verunglückten sind unversehrt. Leider gilt dieses Lob nicht für alle, denn einige meinten es auf der Strecke wie die Wahnsinnigen fliegen lassen zu müssen, ohne Rücksicht zu nehmen oder mal an die anderen Teilnehmer zu denken. Dies gehört nicht in eine solche Veranstaltung.

Unsere letzten drei Bestätigungsrunden brachten uns passable 2,0; 1,5; 2,1 Strafpunkte ein und wir erreichten einen guten 22. Platz von 140 gestarteten Teilnehmern.
In der Jahreswertung erreichte Maximilian Jung mit zwei nicht angetretenen Läufen einen dafür sehr guten Platz 55 und Michael Neufeld landete mit seinem 18. Platz unter den Top20 von 362 gelisteten Plätzen.

Wir möchten uns für die vergangene Saison noch bei unseren Sponsoren Castrol, sowie dem Sportwagenservice Büchel und Foliendesign Büche & Schneider bedanken, die uns das gesamte Jahr super unterstützt haben, wir würden uns freuen, auch nächstes Jahr wieder eine Kooperation eingehen zu können.

Mit motorsportlichen Grüßen

Das Stego-Racing-Team #28
Nikolas Neufeld, Maximilian Jung & Michael Neufeld


VLN7: Erfolgskurs souverän gehalten

Fast 170 Autos starteten in das siebte Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) am vergangenen Wochenende. Das Erfolgsduo Rolf Derscheid und Michael Flehmer wollten auch diesmal der Klasse V4 ihren Stempel aufdrücken. Mit einer erstklassigen Teamleistung gelang das Vorhaben – einen weiteren lupenreinen Sieg lieferte das Team Derscheid Motorsport nach vier Stunden Renndistanz ab.

Zeitungsbericht "Motorsport Aktuell"

Die Nächte werden kühler – vor allem in der Eifel, wo die Temperaturen ohnehin immer ein paar Grad unter den in Deutschland üblichen Werten liegen. So auch am vergangenen Samstag: Unter blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein konnte Michael Flehmer (Overath) als erster seine Runden drehen. Allerdings ohne wirklich Reifenhaftung aufbauen zu können, denn das Asphaltband der Nordschleife war zum Trainingsbeginn enorm kalt. Flehmer haderte mit mangelndem Grip und den mittlerweile schon zur Gewohnheit gehörenden Unfallstellen, die nur mit Tempo 60 passiert werden dürfen. Ohne eine wirklich verwertbare Zeit zustande gebracht zu haben, übergab er den Wagen an Teamchef und Fahrer Rolf Derscheid (Much). Die Konkurrenz hatte indes die Latte recht hoch gelegt: Mit einer Rundenzeit von 10:01 Minuten war der Sprung an die Spitze der Serienwagen bis 2,5 Liter Hubraum enorm schwer. Derscheid spielte seine gesamte Routine aus und hatte das Glück des Tüchtigen: In 9:53 Minuten umrundete er die Nordschleife und stellte den BMW 325i auf Startplatz eins der Klasse.

  
Das Team Derscheid Motorsport mit seinen Fahrern Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath) fährt in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) mit dem BMW 325i von Erfolg zu Erfolg. Auch im 7. Rennen konnten die beiden der Klasse V4 ihren Stempel aufdrücken. Auch wenn die Konkurrenz zugelegt hat: Nach vier Stunden Renndistanz überquerte das Erfolgsduo mit 1,5 Minuten Vorsprung die Ziellinie.

In der dritten von drei Startgruppen ging der Derscheid-BMW an den Start. Hinterm Volant saß während des Starts Michael Flehmer, der die erste Tour des auf vier Stunden angesetzten Rennens übernahm. Mit fachmännischer Zurückhaltung wartete er, bis sich das Feld nach den ersten Kurven einigermaßen sortiert hatte und begann dann ordentlich Druck auszuüben. Am Heck des starken BMW 325i klebte jedoch die Konkurrenz, die Flehmers Tempo zunächst halten konnte. Schon wenige Runden später zeigte Flehmer seine ganze Klasse und legte ein Polster von mehr als 28 Sekunden zwischen sich und seine Verfolger. Genügend Zeit, um den Wagen für den geplanten Doppelturn bei einem kurzen Boxenstopp zu tanken und ihn dann auf Platz eins liegend zurück ins Rennen zu schicken. Das übrige Feld der Klasse V4 wechselte ordentlich durch, so dass sich Flehmer einem neuen Konkurrenten erwehren musste. Die Reifen des Derscheid-BMW zollten der Kampflinie ihren Tribut und so kam der Wagen eine Runde früher als geplant zur Box, um den fälligen Fahrer- und Reifenwechsel durchzuführen. Zeitgleich stand auch der zweitplatzierte BMW an der Box.

Derscheid mit fehlerfreier Fahrt aufs Podium

Die Crew von Derscheid arbeitete offenbar konzentrierter als der Wettbewerb, so dass Derscheid weiterhin auf Platz eins liegend aktiv ins Renngeschehen eingreifen konnte. Doch die Konkurrenz ließ nicht locker, einen Fehler konnte sich der Teamchef nicht erlauben. Konstant drehte er seine Runden, stets mit Zeiten um 10:00 Minuten. Damit war er pro Runde stets einen Wimpernschlag schneller als die Konkurrenz – in der Addition machte das am Ende gut 1,5 Minuten aus. Nach vier Stunden war das Rennen beendet, Derscheid fuhr als erster der Klasse V4 mit besagtem Vorsprung über die Ziellinie und sicherte so dem Team weitere, wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft der Gesamt- und Klassenwertung. Mit 58,52 Punkten liegt das Erfolgsduo Derscheid/Flehmer auf dem achten Rang von mehr als 600 gelisteten Fahrern. Noch besser sieht es in der Wertung der Produktionswagen-Trophäe aus: Hier liegen beide mit 8,53 Punkten Vorsprung an der Spitze. Dieses Klassement erfüllt sowohl Fahrer als auch Boxencrew mit berechtigtem Stolz.

Rolf Derscheid nach dem Rennen: „Michael hat mit seinem Stint den Grundstein zum Erfolg gelegt. Er ist souverän und klug gefahren. Beim Betrachten der Rundenzeiten zeigt sich, dass in unserer Klasse wenigstens vier Teams unterwegs sind, die konstant Rundenzeiten um zehn Minuten abliefern. Das macht das Rennen für alle spannend und für uns Fahrer extrem anspruchsvoll. Diesmal gilt besonders der Tank- und Reifenmannschaft mein Dank. Mit dem schnellen Stopp beim Fahrerwechsel haben sie es geschafft, dass ich auf Platz eins der Klasse ins Rennen gehen konnte. Das zeigt, dass wir ein eingespieltes Team und mit Herz und Verstand bei der Sache sind. Für ein kleines privates Rennteam haben wir in der laufenden Saison ein erstklassiges Ergebnis abgeliefert. Wir hoffen, dass es so bleibt bis zum letzten Rennen.“

Das nächste Rennen im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 12. Oktober 2013 statt, die Renndistanz beträgt vier Stunden.

Text: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Foto: Daniel Peter / cardoc-fotos
Stand: Oktober 2013


Rennbericht GLP6 21.09.2013

Stego-Racing-Team

 Am 21.09 ging es für das Stego-Racing-Team zum sechsten Lauf der Gleichmäßigkeitsprüfung auf der Nürburgring Nordschleife, ausgetragen von der Veranstaltergemeinschaft MIG7. Das Wetter zeigte sich erneut von seiner gutmütigen Seite und so trockneten auch die letzten nassen Stellen auf der Strecke innerhalb der ersten Runden ganz ab.

In den Runden vor der Tankpause hatten wir sehr wenig Verkehr auf der Strecke und konnten unsere Linie fahren. Auch im Bereich vor Start/Ziel bot uns das den Vorteil; dass wir konsequent unserer Linie treu bleiben konnten. In unserer ersten Setzrunde setzten wir eine Zeit von 14.06,08 Minuten, die sich als optimal herausstellte, da wir in den drei folgenden Bestätigungsrunden kaum Verkehr vor Start/Ziel hatten. So sammelten wir in den ersten beiden Runden nur 1.9 und 2.3 Strafpunkte. Die dritte Bestätigungsrunde verlief optimal und wir fuhren ohne Strafpunkte mit der gleichen Zeit wie in der Setzrunde über die Linie. Dies gelang uns erst zum zweiten Mal insgesamt als Team.

Wie gewohnt nutzten wir die Tankpause nur dazu, unserem Golf ein paar Liter Treibstoff zu verabreichen und fuhren ohne Pause durch. In den folgenden Runden hatten wir etwas mehr Verkehr auf der Strecke, jedoch war das Verhalten der Teilnehmer untereinander wieder vorbildlich und auch die Streckenposten machten einen hervorragenden Job. Vielen Dank dafür.

Die zweite Setzrunde fuhren wir mit einer Zeit von 15.06,01 Minuten. In den folgenden drei Bestätigungsrunden konnten wir an unsere guten Leistungen aus dem ersten Durchgang anknüpfen und fuhren uns nur 0.1; 1.0; 3.8 Strafpunkte ein. So kamen wir auf eine Gesamtsumme an Strafpunkten von nur 9.1 was eine persönliche neue Bestmarke unseres Teams ist.

Mit unseren 9.1 Strafpunkten belegten wir einen hervorragenden Platz 7 von 135 gestarteten Teilnehmern. Wir hoffen bei der nächsten Veranstaltung am Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober dieses Ergebnis wiederholen zu können. Dann jedoch mit einer Besatzungsänderung, anstelle von Max Jung wird Nikolas Neufeld auf dem Beifahrersitz Platz nehmen und seine erste GLP bestreiten.

Wir möchten uns schlussendlich noch bei unseren Sponsoren Castrol, sowie dem Sportwagenservice Büchel und Foliendesign Büchel & Schneider bedanken und freuen uns auf den nächsten und letzten Lauf diesen Jahres.

Mit motorsportlichen Grüßen

Das Stego-Racing-Team #28
Maximilian Jung & Michael Neufeld

Rennbericht GLP5 31.08.2013

Stego-Racing-Team

Nach einer endlos wirkenden zweimonatigen Sommerpause ging es am 31.08.2013 zum fünften Mal in diesem Jahr für uns an den Start zur Gleichmäßigkeitsprüfung auf der Nordschleife. Das Eifelwetter zeigte sich freundlich und erlaubte uns, die gesamte Veranstaltung bei trockenen Streckenverhältnissen zu absolvieren, so machte das Fahren auf dieser ehrwürdigen Strecke viel Spaß.

Leider begann die Veranstaltung mit einer misslungenen ersten Setzrunde, in der wir unsere Fahrlinie im Bereich Tiergarten / Hohenrain-Schikane verlassen mussten. Man merkte sofort, dass in der Sommerpause die Routine etwas verloren ging, sodass wir die veränderte Fahrlinie und die damit verbundene Wegstrecke nicht ausgleichen konnten. So fuhren wir in der ersten Bestätigungsrunde 3 Strafpunkte und in der zweiten 7,6 Strafpunkte ein. In der dritten Bestätigungsrunde wollte unsere Stoppuhr nicht mehr mit uns mitspielen und quittierte kurz ihren Dienst, sodass wir uns in dieser Runde satte 27,7 Strafpunkte einfuhren.

Die Tankrunde kam uns jetzt natürlich sehr gelegen, sodass wir unsere Technik wieder auf Vordermann brachten, wodurch uns keine weiteren Folgefehler entstanden. In der Box machte sich das große Starterfeld von 161 gestarteten Teilnehmern bemerkbar, sodass wir einige Zeit zum Tanken anstanden.

Die zweite Setzrunde verlief ohne Probleme und wir konnten in den Bestätigungsrunden an unsere Performance aus den vorherigen Läufen anknüpfen. Mit 0,7 Strafpunkten in der ersten, 2,8 in der zweiten und 3,8 in der dritten Bestätigungsrunde konnten wir mit dem Abschluss der Veranstaltung zufrieden sein. Leider ergaben unsere Strafpunkte in Summation 45,6 Punkte was nur zu einem 69. Platz von 127 gewerteten Teilnehmern führte.

Bedanken möchten wir uns bei den Streckenposten und der Streckensicherungsstaffel, die einen klasse Job machten. Wir hoffen, dass alle Insassen der verunglückten Fahrzeuge keinen Schaden davongetragen haben und bedanken uns für den erneut meist sehr sportlichen und fairen Umgang untereinander auf der Strecke. Auch wenn es im Bereich der Ziellinie mal knapp wurde, so war jeder doch darauf bedacht, dem anderen die Zeit nicht zu zerstören, vielen Dank dafür.

Wir möchten uns schlussendlich noch bei unseren Sponsoren Castrol, sowie dem Sportwagenservice Büchel und Foliendesign Büchel & Schneider bedanken.

Mit motorsportlichen Grüßen

Das Stego-Racing-Team #28
Maximilian Jung & Michael Neufeld


VLN5: Fehlerfrei zum Hattrick 

Am vergangenen Wochenende stand für die Teilnehmer der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) der Saisonhöhepunkt auf dem Kalender: Mit sechs Stunden Dauer markiert das „Opel ADAC Ruhr-Pokal-Rennen“ nicht nur die Saisonhälfte, sondern auch das längste Rennen des Jahres. Am Erfolg anknüpfen und den dritten Klassensieg erringen stand beim Team Derscheid ganz oben auf der Prioritätenliste.

Mehr als 200 Protagonisten hatten sich für den VLN-Saisonhöhepunkt am vergangenen Wochenende angesagt. Das Team Derscheid wusste, was auf sie zukommen wird: Viel Verkehr, viele Ausfälle und reichlich gelbe Phasen, die das Rennen und dessen Ausgang beeinflussen. Mit fahrerischer Verstärkung, Zoran Raulovic (Simmersfeld) ergänzte das Erfolgsduo Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath), sollte die Erfolgsspur trotz bekannter Unzulänglichkeiten gehalten werden. Nach den ersten Trainingsrunden am Samstag kehrte zunächst Ernüchterung ins Fahrertrio ein: Radulovic dreht zwei Runden und kehrt entnervt in die Box zurück – zu viele Unfallstellen hatten seine Rundenzeiten verhagelt, an ein Top-Qualifiying war schon zu so früher Stunde nicht zu denken. Flehmer erlitt das gleiche Schicksal und kehrte bereits nach einer Trainingsrunde in die Box zurück. Auch er kam durch Unfälle nicht wirklich zum Zug. Teamchef und Fahrer Rolf Derscheid spielte seine Routine aus, wartete, bis sich die erste Hektik gelegt hatte und ging erst kurz vor Schluss auf die Piste. Prompt erwischte er eine nahezu freie Runde, konnte den BMW 325i mit neuen Reifen bis ans Limit bewegen und erhielt überdies auf der langen Geraden, der Döttinger Höhe“ ordentlich Windschatten. Das reichte für Startplatz eins in der Klasse V4 und den 142. Startplatz in der Gesamtwertung.

                         
Den dritten Klassensieg in Folge konnte das Team Derscheid Motorsport (Much) mit seinen Fahrern Rolf Derscheid (Much), Michael Flehmer (Overath) und Zoran Radulovic (Simmersfeld) nach dem Saisonhöhepunkt, dem 6h-Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) feiern. Unter schwierigsten Bedingungen schaffte das Trio eine fehlerfreie Fahrt und gewann am Ende mit mehr als einer Runde Vorsprung.

Farbe des Rennens: Gelb


Wie üblich saß Michael Flehmer als erster hinterm Volant des Derscheid-BMW und hatte schon in Kurve eins seine erste Bewährungsprobe abzuliefern: Unmittelbar vor ihm kam es zum Unfall, nur seinem Instinkt und der fahrerischen Klasse war es zu verdanken, dass er die Unfallstelle ohne eigene Kollision passieren konnte. Auch danach fand Flehmer seinen Rhythmus nicht, denn immer wieder hatte er Unfallstellen zu passieren, musste Geschwindigkeit rausnehmen und sein Rennen neu starten. In Runde neun dann der erste Boxenstopp fürs Team: Mit etwa 35 Sekunden Vorsprung, die Flehmer trotz Widrigkeiten raus gefahren hatte, übergab er den Wagen an Zoran Radulovic, genannt Schorle. Auch er haderte mit den Rahmenbedingungen, konnte aber den Vorsprung auf die starke Konkurrenz weiter ausbauen und übergab das Auto nach fehlerfreien neun Runden an Teamchef Rolf Derscheid. Auf Slicks unterwegs baute der Teamchef die Führung weiter aus, ehe es zu regnen begann. Ab dann hatte er alle Hände voll zu tun: Auf  profillosen Reifen musste er sein gesamtes Können aufbieten, um den Wagen am Stück und ohne Blessuren zur Box zu manövrieren. Dort montierten die Mechaniker Regenreifen und Derscheid konnte seine gewohnt Flotte Gangart einschlagen. Nach vier Runden trocknete die Strecke jedoch wieder ab – keine Streckenverhältnisse für Regenreifen! Erneut fuhr Derscheid an die Box, die Crew montierte wieder profillose Slicks. Die Fahrt auf den „Gut-Wetter-Reifen“ dauerte jedoch nur drei Runden als erneut starker Regen einsetzte. Wieder kam der BMW in die Box, doch neben frischen Regenreifen wurde der Wagen betankt und Michael Flehmer übernahm das Auto erneut. Das Polster auf die Verfolger war zwischenzeitlich auf mehr als drei Minuten angewachsen, Flehmer musste nicht auf Gedeih und Verderb fahren, sondern konnte sich darauf konzentrieren, den Wagen am Stück und ohne Schaden bei schwierigen Streckenverhältnissen über die Ziellinie zu bringen.

Derscheids Resümee: „Wir hatten alle sehr viel Spaß beim Fahren, nicht zuletzt ein Verdienst des perfekt vorbereiteten Autos. Schorle und Michael haben eine souveräne und fehlerfreie Leistung abgeliefert – unser Auto kam ohne Schramme ins Ziel. Eine Leistung, die hoch zu bewerten ist: Es gab reichlich Un- und Ausfälle, knapp 70 Autos sahen das Ziel nicht. Die Farbe des Rennens – eindeutig gelb. Keiner von uns hatte eine freie Runde. Überdies wurden wir von vielen großen Autos aufgehalten, deren Fahrer mit sich, dem Rennen und der Strecke überfordert waren. Es ist schön wieder zu siegen – ein Erfolg, der auf das Konto des gesamten Teams geht.“ 

Das Team Derscheid beendete das Rennen nach 30 absolvierten Runden auf Rang eins der Klasse und Platz 78 der Gesamtwertung. Der Vorsprung auf den zweiten Platz betrug am Ende mehr als eine Runde. 

Das nächste Rennen im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 14. September 2013 statt, die Renndistanz beträgt vier Stunden.

Text: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Foto: Daniel Peter – cardocs-fotos.de
Stand: August 2013


VLN4: Start-Ziel-Sieg wie aus dem Bilderbuch

Mit nur einem Auto ging Team Derscheid Motorsport in den vierten Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). Das Erfolgsduo Michael Flehmer (Overath) und Rolf Derscheid (Much) drückte mit dem BMW 325i der Klasse V4 ihren Stempel auf und siegte entsprechend überlegen nach vier Stunden Renndistanz.

Lediglich ein Schaden an der Lichtmaschine und eine überhitzte Bremse bereiteten Team Derscheid am Freitag vor dem Rennen Kopfschmerzen. Doch die versierte Mechaniker-Crew von Teamchef Rolf Derscheid wurde der Probleme schnell Herr: Die Lichtmaschine wurde getauscht, die Bremse der Vorderachse erhielt mit Luftschläuchen mehr Fahrtwind und damit mehr Kühlung. Derart präpariert starteten beide gelassen ins morgendliche Zeittraining. Michael Flehmer hatte jedoch keine freie Runde, denn schon früh passierten erste Unfälle, die den Rennfahrer immer wieder einbremsten. Mehr Fortune hatte Rolf Derscheid: Er hatte freie Fahrt und stellte den BMW 325i auf den ersten Startplatz der Klasse V4 und legte damit den Grundstein des späteren Erfolges.

                           
Das Team Derscheid Motorsport mit den Fahrern Michael Flehmer (Overath) und Rolf Derscheid (Much) war den Gegner stets mehr als die sprichwörtliche „Nasenlänge“ voraus. Am Ende gewann das Team nach einer Renndistanz von vier Stunden die Klasse deutlich mit über einer Runde Vorsprung. Deutlicher kann eine Dominanz nicht ausfallen.


Vier Stunden ohne Murren oder Knurren

Michael Flehmer verlor im Chaos der Startrunde reichlich Boden auf die direkte Konkurrenz, blieb jedoch auf dem ersten Platz, auch wenn er den Atem des Wettbewerbers im Nacken spürte. Nachdem sich das Feld sortiert hatte, konnte Flehmer eine deutlich schnellere Gangart an den Tag legen, den Abstand vergrößern und somit ein fettes Polster herausfahren. In seinen neun fehlerfreien Runden wurde sein Fahrrhythmus immer wieder von Gelbphasen mit Reduzierung der Geschwindigkeit auf 60 km/h unterbrochen. Ab Runde zehn saß Teamchef Rolf Derscheid hinterm Volant des BMW und setzte die überragende Leistung von Flehmer nahtlos fort. Mit konstant schnellen Runden baute er den Vorsprung Runde um Runde aus und ließ den Klassengegnern nicht den Hauch einer Chance auf den obersten Podestplatz. Mit mehr als einer Runde Vorsprung überquerte Derscheid nach vier Stunden und insgesamt 24 Runden die Ziellinie. Neben dem ersten Platz der Klasse sowie der schnellsten Rennrunde in der Klasse konnten beide den 68. Platz der Gesamtwertung einfahren. Eine beachtliche Leistung, zumal beide deutlich leistungsstärkere Autos hinter sich ließen und sich in einem Feld von mehr als 180 Autos derart gut behaupteten. Rolf Derscheid zu Team und Rennen: „Alle haben erneut einen lupenreinen Job abgeliefert. Die Crew, einschließlich Michael Flehmer, sind spitzenmäßig. Gleiches gilt für die vielen fleißigen Hände, die uns versorgen und betreuen. Ich bin stolz auf unsere Crew.“

Das nächste Rennen im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 24. August 2013 statt und ist mit dem 6h Rennen das Saisonhighlight der VLN.

Text und Foto: Redaktionsbüro Uwe Meuren
Stand: Juli 2013
 


Rennbericht GLP4 29.06.2013

Stego-Racing-Team

Nach dem Ausfall des dritten Laufes ging es nun mit dem vierten Lauf zum GLP Pokalwettbewerb am vergangenen Samstag endlich wieder auf die Nordschleife. Wir traten in gewohnter Team-Konstellation Jung & Neufeld an. Es herrschte typisches Eifelwetter, bei moderaten Temperaturen blieb es dennoch durchgehend nass mit dem einem oder anderen starken Regenschauer zwischendurch. Die Streckenbedingungen waren schwierig, da man mit den unterschiedlichsten Gripniveaus rechnen musste.

 

In unserer ersten Setzrunde fuhren wir eine Zeit von 15:19.36. Mit dieser hohen Zeit hatten wir einige Reserve, sodass es uns möglich, auf der Strecke nicht unter Druck zu geraten, falls es mal wieder etwas voller wurde. Die ersten Bestätigungsrunden verliefen zu unserer vollsten Zufriedenheit mit 0.6/0.5/2.5 Strafpunkten. Die Strecke begann stellenweise abzutrocknen als wir in die Box zum Tanken fuhren.

Leider hatten die wechselnden Bedingungen auf der Strecke einige Ausfälle zur Folge. Gerade im Bereich Kallenhard sowie Hocheichen hatten wir mit schmierigen Bedingungen zu kämpfen, hinzu kam der immer wieder einsetzende Regen in verschiedenen Streckenabschnitten. Wir hoffen es haben alle die Unfälle unbeschadet überstanden und bedanken uns für die gute Arbeit der Streckenposten, sowie dem fairen Umgang untereinander auf der Strecke.

 

Für den zweiten Teil setzten wir eine Zeit von 15:19.47 um ebenfalls wieder Zeit in Reserve zu haben. Die Bestätigungsrunde 4 verlief noch sehr gut mit 0.3 Strafpunkten, in den Bestätigungsrunden 5 und 6 hatten wir leider weniger Glück. Im Bereich Tiergarten und Hohenrain-Schikane mussten wir unsere Fahrlinie kurzfristig verlassen, sodass wir in diesen Runden auf Abweichungen von 4.4 und 5.8 Strafpunkte kamen.

In Summation ergab das 14.1 Strafpunkte und damit einen sehr guten 15.Platz von 154 gestarteten Teilnehmern. Nun geht es in eine 8 wöchige Sommerpause, auf den nächsten Lauf am 31.08 freuen wir uns schon jetzt und hoffen auf etwas Sonnenschein in der Eifel.

Wir möchten uns schlussendlich noch bei unseren Sponsoren Castrol, sowie den Sportwagenservice Büchel und Foliendesign Büchel&Schneider bedanken

Mit motorsportlichen Grüßen

Das Stego-Racing-Team #28
Maximilian Jung & Michael Neufeld
 


 

VLN3: Erfolg und Niederlage liegen dicht beisammen

Zum dritten Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zeigte das Team Derscheid Motorsport seine absolute Dominanz in den Klassen V4 und V2. Die Freude über die  Führung beider BMW währte jedoch nur kurz.

Dass der Weg an die Spitze der Klassen V2 und V4 nur über das Team Derscheid gehen konnte, bewies das Team schon im Training zum dritten Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN): In beiden Klassen standen die Fahrzeuge von Andrea und Rolf Derscheid auf den ersten Startplätzen. Der „kleine“ BMW wurde von Matthias Butz (Bergisch Gladbach) und dem Newcomer Stephan Kraus (Köln) pilotiert. Kraus drehte drei Trainingsrunden und überzeugte die Mannschaft mit einer soliden Leistung. Routinier Butz fuhr 10:33 Minuten im schnellsten Umlauf, was beiden den ersten Startplatz der Klasse bescherte. Auf dem BMW 325i der Klasse V4 ging zunächst Michael Flehmer (Overath) ins Training: Auf angefahrenen Reifen legte er eine respektable Zeit hin, die jedoch kurze Zeit später von Teamchef und Fahrer Rolf Derscheid unterboten wurde. Mit neuen Reifen auf Tour fuhr Derscheid 9:54 Minuten und stelle den Wagen auf Startplatz eins der Klasse.

Frühes Ende für den Kleinen, Klassensieg für den Großen

Matthias Butz fuhr den Start und sollte die ersten beiden Stunden des 4-Stunden-Rennens absolvieren. Mit reichlich Spaß ging er zu Werke, hatte die Konkurrenz jederzeit fest im Griff und fuhr mit dem 145 PS-Auto Rundenzeiten, die für eine deutlich höhere Klasse gereicht hätten. In Runde vier nahm seine Fahrt ein jähes Ende: Völlig unverschuldet wurde er Opfer eines Rammstoßes, der ihn in die Leitplanke beförderte und den Wagen derart stark beschädigte, dass noch während des Rennens der Teamchef von einem „kapitalen Totalschaden“ sprach. Butz konnte dem Wrack unverletzt entsteigen, war aber sichtlich enttäuscht und schockiert ob der übertriebenen Härte im Rennen.

Auf dem großen BMW übernahm wie gewohnt Michael Flehmer (Overath) den Start. Von der Spitze aus kontrollierte er zu jeder Zeit das Feld der Klasse V4, setzte sich mit großen Schritten von den Verfolgern ab und drehte zeitweise mit fast zwei Minuten Vorsprung seine Runden. Diese Überlegenheit bescherte ihm ein ruhiges Rennen, ohne Druck konnte er sich darauf konzentrieren, den Wagen sicher durch das von Unfällen geprägte Rennen zu pilotieren. Noch ehe es zum Fahrerwechsel kam, wurde das Rennen von der Rennleitung abgebrochen. Grund des frühzeitigen Endes war der Tod eines Fahrers hinter dem Lenkrad seines Opel Astra OPC: Der Fahrer erlag einer internistischen Ursache, auf dem Weg zum Medical Center konnte der leitende Rennarzt nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Das Rennen wurde nicht mehr neu gestartet.

 
Michael Flehmer (Overath) fuhr von der Spitze weg ein einsames Rennen in der Klasse V4 und
gewann diese souverän. Rolf Derscheid (Much) kam indes nicht mehr zum Einsatz: Das Rennen wurde nach gut 2,5 Stunden Distanz abgebrochen und nicht wieder gestartet
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Das nächste Rennen im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 20. Juli 2013 statt.

Stimmen nach dem Rennen

Rolf Derscheid, Teamchef und Fahrer (BMW 325i)

„Von Anfang bis zum Ausfall beziehungsweise zum Abbruch ein perfektes Rennen. Dier erste Videoanalyse hat gezeigt, dass der Rammstoß völlig überflüssig war. Angeblich, so der Unfallverursacher, hat die Lenkung seines Autos versagt. So ärgerlich der Unfall auch ist – wichtig ist, dass keinem der Fahrer etwas passiert ist. Der Wagen ist wohl irreparabel zerstört. Wir werden sehen, wie es mit unseren Junioren weitergeht. Soviel sei gesagt: Matthias Butz hat ein perfektes Rennen gefahren, ihn trifft keine Schuld und er ist bei uns immer als Fahrer, Helfer und Freund willkommen. Überrascht hat uns Stephan Kraus, der als „frischer“ Fahrer viel Fahrgefühl und Übersicht an den Start brachte und uns mit guten Rundenzeiten im Training überraschte.

Michael Flehmer hat erneut vorbildlich gearbeitet: Unter schwierigen Verhältnissen hat er den Wagen souverän durch das Feld gefahren. Grandios. Ich bin, abgesehen vom Ausfall, mit allen Leistungen rundum zufrieden. Dass der Lauf unter solch tragischen Umständen früher als geplant beendet wurde, stimmt mich traurig. Wir alle kannten Wolf Silvester als fairen Sportsmann und guten Rennfahrer. Das Beileid unseres Teams gilt der Familie des Verstorbenen sowie dem Team Bonk Motorsport wo Wolf Silvester fester Bestandteil war.“

Text und Foto: Redaktionsbüro Uwe Meuren

Rennbericht GLP 04.05.2013

Stego - Racing - Team

Den zweiten Lauf zur diesjährigen GLP traten wir in veränderter Teamkonstellation an. Der Stamm-Beifahrer Maximilian Jung war beruflich verhindert, auf seinem Platz nahm erstmalig Peter Neufeld an einer GLP teil und feierte einen guten Einstand. Vorab bedanken wir uns bei allen Streckenposten, die einen großartigen Job machten und bei den anderen Teams für den fairen Umgang auf der Strecke.

 

Die am Vorabend nach einem Domlager-Wechsel durchgeführte Spureinstellung, machte sich auf der Strecke positiv bemerkbar. Unser Golf lag super und gab ein durchweg positives Feedback. So war es uns möglich, an unserer Ideallinie zu arbeiten und speziell im Bereich Breidscheid/Ex-Mühle und Bergwerk fortlaufend schneller um die Kurven zu kommen.

In unserer Einführungsrunde waren wir doch in viel Verkehr auf der Strecke gekommen, sodass wir uns entschlossen, einige Zeit in der Wartezone zu verbringen, um eine freiere Fahrt zu haben. In unserer ersten Setzrunde fuhren wir eine Zeit von 13:41.770 Minuten, wobei wir uns einen bewährten Zeitpuffer einbauten, indem wir etwas länger innerhalb der Wartezone anhielten. Unsere erste Bestätigungsrunde fiel mit 8 Strafpunkten leider etwas schlecht aus, da wir uns mit anderen Teams auf der Ziellinie arrangieren mussten. Die zwei folgenden Bestätigungsrunden waren mit 0.9 und 2.6 Strafpunkten hingegen wesentlich besser und das Resultat einer freien Fahrt auf der Ziellinie.

 

In den Tankrunden gönnten wir unserem Golf wie gewohnt einige Liter Sprit und uns etwas Wasser, da es im Auto doch sehr warm wurde. Wir starteten in die zweite Rennhälfte mit einer Setzzeit von 13:40.210 Minuten. Unsere nun vierte Bestätigungsrunde wich nur einen Zehntel von unserer Setzzeit ab und brachte uns 1.0 Strafpunkte. Die fünfte Bestätigungsrunde war mit 3.5 Strafpunkten zwar ganz ok, erfüllte unsere Erwartungen aber nicht ganz. Grund war eine kleine Linienkorrektur aufgrund eines anderen Fahrzeuges etwas vor der Zeitnahme im Bereich der Hohenrain-Schikane. Die letzte Bestätigungsrunde mit 13:40.260 Minuten wies hingegen nur eine Abweichung von 5 Hundertstel Sekunden auf und brachte uns somit nur 0.5 Strafpunkte ein. In der Addition ergab das 16.5 Strafpunkte.

Wir belegten somit einen guten Platz 27 von 140 gestarteten Teilnehmern, punktgleich mit einem anderen Team, aber aufgrund längerer Straffreiheit einen Platz besser platziert.

 

Peter Neufeld feierte also einen starken Einstieg und stieg aus dem Golf mit einem Lächeln aus, Vater und Sohn waren mit dem Erreichten zufrieden.

Wir möchten uns schlussendlich noch bei unseren Sponsoren Castrol, sowie den Sportwagenservice Büchel und Foliendesign Büchel&Schneider bedanken und freuen uns auf den nächsten Lauf, wo wieder Maximilian Jung auf dem Beifahrersitz Platz nehmen wird.

 

Mit motorsportlichen Grüßen

Das Stego-Racing-Team #28
Peter & Michael Neufeld