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VLN Langstreckenmeisterschaft 2011, Lauf 10 "Gutes Rennen, viel gelernt und umgesetzt" ![]()
VLN Langstreckenmeisterschaft 2011, Lauf 4 "Rush-Hour an der Zapfsäule kostet Klassensieg" Unter besten Voraussetzungen startete das Team Derscheid Motorsport in den vierten Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring: Tolles Wetter, ein tadellos funktionierendes Auto und eine harmonische Crew reichten diesmal nicht aus, das Rennen zu gewinnen. Nicht die eigene Performance, sondern äußere Umstände schubsten das Team vom höchsten Podiumsplatz. Das freie Freitagstraining im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (LMN) nutzte Derscheid Motorsport, um weiter das Fahrwerk auf die Nürburgring-Nordschleife abzustimmen. Michael Flehmer (Heiligenhaus) und Rolf Derscheid (Much) drehten zahllose Runden und konnten so die Fahrwerkseinstellung am BMW 325i verfeinern. Am Samstag zum offiziellen Zeittraining ging Michael Flehmer als erster auf die knapp 25 Kilometer lange Piste. Doch statt eine Fabelzeit zu erfahren, brach der Routinierte Rennfahrer seine Zeitenjagd ab. Grund für diese Entscheidung waren zahlreiche Unfallstellen, die Flehmer immer wieder einbremsten und ihm die Runde „versauten“. Teamchef Rolf Derscheid wartete mit seinen Trainingsrunden bis er glaubte, ein optimales Zeitfenster gefunden zu haben. Derscheids Gespür sollte Recht behalten: Sofort in seiner ersten Trainingsrunde überflügelte er alle Konkurrenten der Klasse V4 und stellte den Wagen auf Startposition eins. Wie gewohnt übernahm Flehmer den ersten Teil des auf vier Stunden angesetzten Rennens. Für den Routinier standen insgesamt 17 Runden auf dem Programm, lediglich durch einen kurzen Tankstopp unterbrochen.
Drei an einer Säule sind zwei zuviel Beim Startduell zog Michael Flehmer diesmal den Kürzeren – die Konkurrenz überrumpelte Flehmer und verwies ihn zunächst auf Rang zwei der Klasse V4. Den Kontakt hatte er schnell wieder hergestellt, überholen konnte er den neuen Klassenprimus jedoch nicht. Es dauerte einige Runden, ehe er mit einem exzellenten Bremsmanöver am Wettbewerb vorbeiziehen konnte. Auf der Nordschleife konnte sich Flehmer immer einige Meter absetzen, auf dem Grand Prix-Kurs kam der Verfolger immer bedrohlich nahe. In Runde acht erschien der BMW an der Box, um Kraftstoff zu fassen, der Vorsprung betrug dabei zehn Sekunden. Der guten Mechaniker-Leistung ist es zu verdanken, dass Flehmer auf Rang eins liegend das Rennen wieder aufnehmen und sich weiter vom Wettbewerb absetzen konnte. Neun Runden später stand der Boxenstopp mit Fahrerwechsel auf dem Programm. Drei weitere Teams waren mit ähnlicher Strategie unterwegs und wollten zum gleichen Zeitpunkt wie das Team Derscheid tanken. Vor der Zapfsäule entstand ein echtes Chaos: Mechaniker wechselten Reifen und Fahrer die Plätze, dazwischen Tankwarte und Teamchefs, die versuchten, mit lauter Stimme das Tohuwabohu zu entwirren und für Ordnung zu sorgen. Am Ende verlor das Team Derscheid auf diese Weise einen Platz und Teamchef Rolf Derscheid nahm auf Rang zwei liegend das Rennen auf. Trotz aller Anstrengung konnte Derscheid den Rückstand von 20 Sekunden nicht mehr rausholen, und so beendete der BMW 325i als Zweiter das vierte Rennen der VLN. Das nächste Rennen startet am 11. Juni 2011, die Renndistanz beträgt vier Stunden. Text und Foto: Redaktionsbüro Meuren
Rolf Derscheid,
Teamchef und Fahrer
Michael Flehmer,
Fahrer BMW 325i
VLN Langstreckenmeisterschaft 2011, Lauf 3 "Höchstleistung in und am Auto" Binnen zwei Wochen hat das Team Derscheid Motorsport alle Unfallschäden am BMW 325i beseitigt und erneut ein absolut konkurrenzfähiges Auto auf die Beine gestellt. Wie gut der Wagen funktionierte, zeigte das Team beim 6h-Rennen am vergangenen Wochenende: Den „holprigen“ Weg zum Podium schaffte das Team nur dank seiner geschlossenen Leistung. Schon beim offiziellen Zeittraining zum 6h-Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) am vergangenen Samstag zeigte das Team Derscheid Motorsport, dass auch an diesem Wochenende mit ihm zu rechnen war. Die ersten Trainingsrunden nahm Stammpilot Michael Flehmer (Heiligenhaus) unter die Räder des BMW 325i, der in der Klasse V4 startete. Drei Runden absolvierte er, bei denen er seine persönliche Bestzeit unterbot. Anschließend übernahm Teamchef Rolf Derscheid (Much) den Wagen für weitere drei Runden. Die Zeit von 9:59 reichte für die zweite Startposition der Klasse V4 und für den 138. Startplatz der Gesamtwertung – von fast 200 ins Training gestarteten Teams! Michael Flehmer saß als erster im Auto, um seinen Turn von 19 Runden zu fahren. Zunächst konnte er auf dem zweiten Platz problemlos durch das typische Startgetümmel der ersten Runden fahren und sich dabei langsam aber sicher Luft nach hinten verschaffen. In seiner zweiten Rennrunde wollte er nur am Führenden dranbleiben und musste dazu ein langsameres Fahrzeug überholen, dessen Fahrer offenbar nicht wahrhaben wollte, dass es Fahrer gibt, die deutlich schneller sind. Kurzerhand fuhr der Pilot auf dem Grand Prix-Kurs auf das linke Hinterrad des Derscheid BMW.
Flehmer hatte zunächst
alle Mühe den Wagen abzufangen, merkte auch gleichzeitig, dass offenbar ein
Schaden an der Achsgeometrie vorlag. Flehmer entschied, keine weitere
Nordschleifen-Runde zu drehen und steuerte stattdessen am Ende Grand
Prix-Kurses die Boxengasse an. Teamchef Rolf Derscheid kontrollierte
zusammen mit den Mechanikern den Wagen und stelle ein schiefes Hinterrad
fest – in weniger als 15 Minuten vermaß die Boxencrew das Fahrwerk, stellte
es entsprechend den Sollwerten ein, kontrollierte das Auto auf weitere
Beschädigungen und schickte Flehmer wieder ins Rennen. Das nächste Rennen startet am 28. Mai 2011, die Renndistanz beträgt vier Stunden.
Text und Foto: Redaktionsbüro Meuren Stimmen nach dem Rennen
Rolf Derscheid,
Teamchef und Fahrer
Michael Flehmer,
Fahrer BMW 325i
VLN Langstreckenmeisterschaft 2011, Lauf 2 "Zweiter Platz für Team Derscheid" Drei Wochen Pause lagen zwischen Lauf eins und zwei der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) - drei Wochen, in denen das Team Derscheid Motorsport (Much) alle Hände voll zu tun hatte, um den Unfallschaden am BMW 325i zu beheben. Auf aussichtsreicher Position versagte erneut die Technik des BMW und das Team entging nur knapp einem schlimmen Ende. Die Trainingsergebnisse zeigten einmal mehr, wie groß die Leistungsdichte der Serienwagenklassen in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) sind: Nur ein Wimpernschlag trennte die ersten fünf Positionen in der Klasse V4, in der auch das Team Derscheid mit dem BMW 325i an den Start geht. Trotz des schweren Unfallschadens aus Lauf eins präsentierte sich der BMW von Derscheid in herausragender Fassung und wurde von den Piloten Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Heiligenhaus) auf den dritten Startplatz der Klasse pilotiert. Nach dem überragenden Trainingsergebnis hoffte das Team, dass der Wagen die lange Renndistanz von vier Stunden diesmal schadlos überstehen würde.
Getreu dem Motto „Never
change a winning system“ übernahm Flehmer den Start des zweiten Laufs zur
VLN und wählte bei der Anfahrt zur ersten Kurve eine andere Linie als der
vor ihm liegende Konkurrent. Bereits nach wenigen Metern hatte Flehmer
Platz zwei erobert und konnte sich sofort mit dem Führenden der Klasse
absetzen. Runde um Runde hing Flehmer am Heck des Erstplazierten, setzte
diesen unter Druck wo immer es ging – die Möglichkeit zu überholen blieb ihm
jedoch stets verwehrt. In Runde neun steuerte Flehmer die Box an, um den
Wagen an seinen Teamchef zu übergeben.
In Rekordzeit erledigten
die Mechaniker des Team Derscheid ihre Aufgaben, tankten den Wagen,
reinigten die Scheiben, kontrollierten die Betriebsmittel und schickten das
Fahrzeug auf Platz 2 wieder auf die Piste. Als Derscheid ins Rennen ging,
ahnte er noch nicht, was ihm schon bald widerfahren sollte. Bereits nach
wenigen Kilometern konnte er den Führenden überholen und belegte Platz 1 in
der Klasse. Allerdings brachten viele Unfall- und Ausfallstellen, die mit
gelber Flagge und Überholverbot markiert waren, Derscheid immer wieder aus
seinem Rhythmus, so dass er seinen Konkurrenten nicht abschütteln konnte. In
Runde 18 stand der BMW erneut und planmäßig in der Box: Teamchef Derscheid
blieb angeschnallt hinterm Volant und der BMW wurde für die folgenden Runden
getankt. Mittlerweile lag das Team auf Platz 1. Derscheid nahm das Rennen
wieder auf, fuhr zwei Runden später die schnellste Runde des Teams und der
Klasse V4 und konnte sich so von seinem Verfolger bis auf 30 Sekunden
absetzen. Dann erlebte er vier Runden später den wahren
„Rennsport-Supergau“. In der Anfahrt auf die schnelle Hohenrain-Schikane
blieb der Bremsdruck aus. Derscheid konnte den Wagen nicht verzögern und
musste mit der Handbremse die Fuhre unter Kontrolle bringen. Er drehte sich
und schlug mit dem Heck in die Leitplanke ein. Der Wagen blieb fahrfähig,
Derscheid wollte in die Box „rollen“ und merkte wenige Meter später, dass
die Bremse vermeintlich wieder funktionierte. Er ging in die letzte Runde,
als erneut die Bremse ausfiel und er im Kiesbett landete. Nachdem er
rausgeschleppt wurde, wollte er die Runde fortsetzen. Im weiteren Verlauf
der folgenden rund 25 Kilometer kam es wegen der langsamen Fahrt auch noch
zu einer Kollision, an der niemand wirklich schuld war. Das Ergebnis jedoch
war ernüchternd: Der BMW bekam einen Schlag aufs linke Vorderrad, schlug
erneut in die Leitplanke ein und konnte trotzdem seine Fahrt fortsetzen. Der
von Flehmer und Derscheid herausgefahrene Vorsprung auf die Verfolger war
mit sieben Minuten so groß, dass das Team mit dem BMW 325i trotzdem den
zweiten Platz behielt und die ersten Punkte der Saison einfahren konnte. Text und Foto: Redaktionsbüro Meuren
Rolf Derscheid,
Teamchef und Fahrer
Michael Flehmer,
Fahrer BMW 325i
VLN Langstreckenmeisterschaft 2011, Lauf 1 "Ausfall für Derscheid" Das Team Derscheid Motorsport rund um Teamchef Rolf Derscheid startete voller Enthusiasmus in die neue Saison der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN). Mit etlichen Neuerungen im Gepäck wollte das Team Erfahrungen sammeln. Am Ende gab es bittere Pillen.
Unter frühsommerlicher
Witterung fand am vergangenen Wochenende der erste Lauf zur
Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) statt. Das Team Derscheid
feierte zwei Premieren: Zum einen setzte das Team erstmalig einen BMW 325i
Limousinen in der Klasse V4 ein, zum anderen wurde das erfolgreiche Auto der
letzten Jahre, der BMW 318is in der Serienwagenklasse V2 eingesetzt. Auf dem
„Dicken“ wechselten sich Rolf Derscheid (Much), Michael Flehmer
(Heiligenhaus) und Ralph-Peter Moog (Korlingen) während des vier Stunden
dauernden Langstreckenrennens auf der Kombination von GP-Strecke und
ehrwürdiger Nürburgring Nordschleife ab. Flehmer ging zuerst in das
1,5-Stunden dauernde Training. Eine durch nächtlichen Nebel nasse Strecke
sowie das neue Auto mahnten Flehmer zur Vorsicht: Er „rollte“ zwei Mal um
den Kurs und gab den Wagen an Derscheid, der aufgrund der langsam
abtrocknenden Piste deutlich schneller als Flehmer fahren konnte. Die Zeit
reichte zwar für einen Startplatz im vorderen Mittelfeld, aber nicht für
einen Platz ganz vorne.
Aus in Runde 15
Text und Foto: Redaktionsbüro Meuren Stimmen nach dem Rennen
Rolf Derscheid,
Teamchef und Fahrer
Michael Flehmer,
Fahrer
Ralph-Peter Moog,
Fahrer |